Letsbuildafire’s Weblog

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eigentlich finde ich musikvideos ja total überbewertet…. Oktober 14, 2009

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 4:12

…aber das neue moderat video ist ja wohl mal ganz schön großartig. dieses video beweist mal wieder, dass man mit einer sehr simplen idee ein sehr gutes video zustande bringen kann. ich möchte nicht behaupten, dass das ein low-budget video ist. aber die idee ist einfach und doch sehr gut umgesetzt. und wenn ich an dieser stelle mal ganz kurz kunstgeschichtlich klugscheißen dürfte, erinnert mich das video komischerweise ab 2′53 ganz stark an das bild „ocell“ (http://www.abcgallery.com/E/ernst/ernst24.JPG) von max ernst. geht es irgendwem auch so?

ich frage mich bei sowas echt immer, ob das absicht ist (ist es bestimmt nicht; wer bitteschön von denen kennt den max ernst bilder, wohl niemand außer mir….)

ich meine, dass mit den zeichen zwischendurch ist schon ziemlich kryptisch, aber das ist man ja nicht anders gewohnt. wem haben wir denn das zu verdanken? ich kriegs grad nicht raus. wer mir nen namen schreibt, kriegt was geschenkt (schon wieder).
die musik trägt natürlich ihr übriges zur gesamtwirkung des videos bei, klang und bild ergänzen sich da ganz schön gut. sehr schön. es gibt noch hoffnung für den deutsche musikvideomarkt. ich bin dann mal am 25.11. im astra.
 

teun hocks- my favourite Februar 12, 2009

Gespeichert unter: Blogroll, heute — letsbuildafire @ 10:52
teun hocks untitled
mehr gibt es bei www.teunhocks.nl
 

wer zu viel zeit hat… Mai 23, 2008

Gespeichert unter: heute, reise — letsbuildafire @ 8:19

 

 

ja, es ist ein tischfussballspiel. ja, es ist ein tischfussballspiel (mit eigenen augen gesehen beim freiburger origami-treffen 2008), was irgendein armer irrer oder rentner oder student oder wie auch immer  gefaltet hat. ich persönlich bevorzuge ja eher abstraktere sachen.

Foto 277

aber wers mag. verrückt ist das.

 

mind 10 April 9, 2008

Gespeichert unter: heute — letsbuildafire @ 9:23

gesehen bei

http://failblog.wordpress.com

mind. zehn minuten habe ich gelacht….

 

Remember the good lies will be there, still (wie ich mal versucht habe eine plattenrezension zu schreiben) April 5, 2008

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 5:45

Mitte mai erscheint das neue album von the notwist the devil, you+me.

Und ich finde es jetzt schon großartig.

Sechs jahre hat es gedauert. The notwist haben sich also viel zeit gelassen.

Und das hört man. Wie schon bei den vorgängern neon golden und shrink, legen die weilheimer auch auf dem neuen album viel wert auf details und ausgefeilte arrangements.

wie immer bei the notwist: die drei schaffen einen gekonnten spagat zwischen analogizität und digitalität, von mit instrumenten eingespielten sequenzen und deren bearbeitung, vielen knister-geräuschen-the notwist sind meister bewußt eingebauter musikalischer knack- und knistergeräusche.

gravity won’t get me

the notwist ist eine der wenigen bands, die sich sowohl textlich als auch musikalisch nahezu auf der gleichen „ebene“ befinden. die an fast allen stellen gleich „weit“ sind, sozusagen. wenn man diese beiden ebenen -text & musik-vergleichen möchte. man hat nicht das gefühl, dass die musik hinter den texten zurückbleibt. diese entwicklung allerdings hat sehr viel zeit in anspruch genommen, schaut man sich die bandbiografie an.

die ständige weiterentwicklung ihrer musik haben the notwist ihrer großen experimentierfeude mit nahezu allen musikalischen sparten zu verdanken. the notwist haben sie fast alle musikalischen richtungen durchlaufen. von hardcore-garagepunk bis jazz, von rock/pop bis elekrogefrickel. all diese elemente sind immernoch irgendwo zu hören, bzw. man findet sie immernoch in zum teil verarbeiteter form zumindest auf den letzten beiden alben wieder.

der trend zur großen mit orchester gekoppelter arrangierung existiert ja bei zahlreichen bands. oft ist der orchestrale sound dort aber nur schmückendes beiwerk. bei the notwist ist er oft mittel zum zweck und fügt sich ohne jegliche berührungsängste in den gesamtklang ein.

das integrieren verschiedener musikalischer richtungen und dabei gleichzeitg ihren ganz eigenen notwist-typisch-untypischen sound zu bewahren-darin sind the notwist schon immer ganz groß gewesen.

 

schwimmbad April 1, 2008

Gespeichert unter: heute, male.reien+zeichne.reien — letsbuildafire @ 10:24

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b2 Januar 14, 2008

Gespeichert unter: heute — letsbuildafire @ 11:42

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die guten alten Dezember 21, 2007

Gespeichert unter: heute, listen, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 5:05

es ist ende dezember und es geht wie jedes jahr ans alljährliche end-jahres-best-of-listen verfassen.

zwei wochen schlage ich mich nun schon damit herum. und bin jetzt, finally, am ende! ein herrliches gefühl.

wie ein schönes bild, an dem man schon eine weile sitzen muss, damits was wird, habe ich eine ziemliche weile herumgetüftelt, cd-stapel gewälzt, meine digitale medien-bibliothek befragt und bin meiner meinung nach zu einem ziemlich ansehnlichen ergebnis gekommen:

meinen top-20 2007

1.

    The National (Boxer):

    Fake Empire

     

    2.

    Sufjan Stevens (Illnois):

Chicago

 

    3.

    Bodi Bill (No more Wars):

    Traffic Jam

     

4.

    Tocotronic (Kapitulation):

    Imitationen von dir

     

5.

    Sir Simon Battle (Illinois):

    Credit Cars & Trains

     

    6.

    +/- (Let’s build a fire):

Steal the blueprints (3)

 

7.

    Ter Haar ( Ter Haar):

    Fabriken

     

8.

    Whitest Boy Alive (Dreams):

    Burning

     

    9.

    Loney, dear (noir):

    Carrying a stone

     

10.

sndmt (the goal is to make the animals happy)

    26/20

     

11.

    Weakerthans (Reunion Tour)

    Night Windows

 

 

    12.

    Voxtrot (raised by wolves):

    Raised by wolves

     

    13.

    Jose Gonzales (In our Nature):

    Down the Line

 

 

    14.

    Explosions in the Sky (All of a suden I miss everyone):

    Welcome, Ghosts

     

    15.

    Petula (Flower ep):

    connecting dots

     

16.

    Cold War Kids (Hang me up to dry):

    Hang me up to dry

     

    17.

    dElbo (Grande Finesse):

    moto

     

18.

    Friska Viljor (Bravo!):

oh oh

 

19.

    Radiohead (In Rainbows):

    Weird Fisher/Arpeggi

     

    20.

    Aparat (Walls):

    Fractales pt. I

 

 

 

bonustracks:

 

1# +/- : summer dress

2# the national: racing like a pro

3# Air: once upon an time

4# whitest boy alive: borders

5# Jose Gonzales: Cycling trivialities

 

 

wieder Dezember 2, 2007

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 5:28

wiederentdeckt und immernoch für toll befunden……

http://www.myspace.com/marrmusic

aber, wie immer bei allem was toll ist, aufgelöst. der eine macht jetz bei the dance inc. mit.

 

ernüchterung Oktober 5, 2007

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 11:32

ja, hier kommt also die auswertung des angekündigten wahnsinnigen konzertabends.

die wahrheit ist, von den drei angekündigten konzerten habe ich tatsächlich nur eins besucht. ja, traurig sowas.

aber dafür war das eine ziemlich toll.

die anderen beiden mußten aus organisatorischen gründen leider ausfallen.

also, welches der drei noch übriggeblieben ist, war das konzert im rahmen der popkomm mit u.a. architecture in helsinki, stars, menomena und caribou im postbahnhof berlin.

ein teil des line-ups mußte erstmal ausfallen. the go-team! und los compesinos.

aber selbst der rest, der spielbereit übrig blieb, war für den abend fast zu viel. es war für meinen geschmack einfach ein bißchen voll gepackt der ganze abend.

aber ich will nicht die kritik vorneweg schicken.

den ersten programmpunkt, den ich bewußt wahrgenommen hab, war caribou. von denen ich liebend gern mehr mitbekommen hätte, wäre es nicht so verdammt voll gewesen.

es war wirklich erdrückend. und für einen kleinen menschen wie mich sowieso.

so hab ich mit einem halben ohr zugehört, und das, was ich da gehört hab, hat mir ziemlich gut gefallen.

angeschlossen haben sich malajube in der ‘großen halle’. wobei diese bezeichnung für den raum, der im endeffekt genauso groß wie der andere raum, der als ’small stage’ bezeichnet wurde, nicht wirklich zutraf.

malajube wie gewohnt rockig und gut gelaunt. aber auf dem diesjährigen immergut haben sie mich irgednwie mehr gepackt. vielleicht, weil ich sie da noch nicht kannte und vielleicht, weil sie da im kleinen zelt gespiel haben und dieses sprichwörtlich gebebt hat….

aber canadisch ging es dann auch weiter (ein wirklich canada-lastiger-abend, insgesamt 4 bands, manoman) mit menomena.

deren cd hatte ich schon mehrmals in den händen, hatte aber nie wirklich zeit mal vernünftig zeit reinzuhören.

aber was den eindruck live btrifft war ich absolut begeistert, absolut!

der sänger und der key-boarder haben nebenbei noch mal eben drei andere instrumente gespielt. zum beispiel bariton-saxsophon und xylophon.

insgesamt ein sehr nettes konzert. was man von der rezension des albums in des spex nicht gerade sagen könnte. wo es heißt: „…Wo man permanent überrascht werden soll, überrascht einen einfach gar nichts mehr, der Wille zur Dauerorginlität führt dazu, dass man so endet wie Quentin Tarantino…“ (Spex#310 September/Oktober2007).

da ich mir das album noch mal in aller ruhe zur gemüte führen muss, kann ich dazu jetzt noch nicht wirklich was sagen. live machen die drei jungs auf jeden fall eine gute figur!

nächster programmpnkt waren die stars. schon wieder eine band aus kanada.

bei torquil campbell, dem sänger, dachte ich zuerst, oh mein gott, er hat einen anzug an, und amy amy millen hatte so ein schwarzes kleid an, das ein bißchen zu eng für sie war.

also, ich war zuerst so rein optisch etwas skeptisch, aber eine halbe stunde später und fünf songs weiter fand ich mich schon euphorisch klatschend wieder. die beiden zusammen auf der bühne sind ein eingespieltes team, das merkt man. er mit seiner art ist so sympatisch, hüpft zu jedem song rum, verbreitet einfach gute laune, das man gar nicht anders kann, als sich zu freuen. sie an der gitarre und am gesang, sein gegenpart.

das highlight des abends und die letzte band folgte. architecture in helsinki. die einzig nicht-kanadische band des abends.

die hatte ich auch schon mal auf dem diesjährigen immergut gesehen. dort spielten sie auf der hauptbühne und es war unglaublich voll, sodass ich irgendwo ganz hinten stand und so gut wie nichts mitbekam.

heute abend aber im kleineren rahmen, wurde mein eindruck vom immergut verstärkt:

eine band mit vielen menschen, mit vielen instrumenten und mit vielen songs, die live noch besser als auf dem album sind.

alle paar songs werden munter die instrumente gewechselt. wer grade noch am schlagzeug stand hat auf einmal die posaune in der hand, wer eben noch an den bongos stand, spielt auf einmal gitarre usw….

die energie die da von der bühne ausgegangen ist, hat sich sofort aufs publikum übertragen. wahnsinn. nach ca. einer stunde spielzeit und einigen zugaben, war ich dann wahrscheinlich genauso k o (vom rumhopsen und mitklatschen und mitsingen) wie die band.

jedenfalls ein gelungener abend.