Letsbuildafire’s Weblog

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the lost you November 7, 2009

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 10:06

es ist seltsam. man kann eine band unglaublich lieben und nahezu nichts über sie wissen. so ging oder so geht es mir mit der schottischen band hood. ich kenne sie seit über 10 (!) jahren. ich habe sie damals von einem sehr engen freund bekommen und bin ihm heute dafür immernoch sehr dankbar. ich verbinde die musik komischerweise auch sehr stark mit seiner person. wir sind damals immer in berlin-rummelsburg spazierengegangen, er hat sich bei mir wegen seiner ex-freundin, meiner damals besten freundin, ausgeheult und ich habe die schulter hingehalten.
es fällt mir sehr schwer, die musik von hood treffend zu charakterisieren. sie ist traurig, nachdenklich auf der einen und noisig auf der anderen seite. obwohl das natürlich keinen wirklichen gegensatz darstellt. das ist mir klar. aber musikalische kategorisierungen waren eh immer schon was für idioten.
wenn man eine band irgendwoher bekommt, sie toll findet und von da an gewissermaßen ihren weg verfolgt – das kann einem wirklich niemand nehmen. nur dass das mit dem weg verfolgen bei mir gewissermaßen mit einer art gletscherspalte verbunden ist.
ich habe nur tapes von dieser band. sprich ich habe kein ahnung welche alben auf den tapes waren. die tapes, die ich damals bekommen habe, waren (natürlich wie sich das gehört) nie beschriftet, ich habe immer „nur“ die musik gehört, mich unglaublich darin verloren, und hatte keine ahnung davon, dass diese band aus leeds stammt, mittlerweile schon seit über 14 jahren musik macht und schon 10 (!) alben veröffentlicht hat. aber damals hat mich das auch überhaupt nicht interessiert und internet hatte ich auch noch nicht.
jetzt habe ich diese tapes durch zufall wiedergefunden und die musik dieser band übt noch genau die gleiche anziehungskraft, die sie damals auf mich hatte, auf mich aus. und ich habe wirklich nicht die leiseste ahnung, warum. das ist wahrscheinlich genau wie bei menschen. aber das steht auf einem anderen blatt.
es ist wirklich unglaublich festzustellen, dass man vor über 10 jahren schon die musik gut fand, die man heute auch noch hört.
ich frage mich ernsthaft, ob es irgendjemandem außer mir auch so geht.
wenn ich die musik von hood höre, egal welches album, egal welches lied, ich befinde mich dabei irgendwie immer in so einer art landschaft, jedenfalls kommt es mir so vor. man könnte sich sogar einreden, die schottische landschaft vorm inneren auge zu sehen und das tue ich beisweilen, weil die schottische landschaft schon mehrmals an mir vorbeigezogen ist und ich würde mich sogar zu der aussage hinreißen lassen, dass diese musik diese landschaft an manchen stellen sehr treffend musikalisch beschreibt.
und jetzt gehe ich mir erstmal das 2005er album „the negatives…“ holen.
auf cd.

 

„What difference a difference can make.“ November 7, 2009

Gespeichert unter: Rezensionen, heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 10:05

 

Pop. Das ist das Wort, was mir zur neuen Yo La Tengo-Platte “Popular Songs” einfällt. YLT schaffen es wiedermal sehr eingängiges Songmaterial zusammenzuschreiben und verfolgen ihren ganz eigenen Pfad auf dem Weg zur Interpretation des Wortes Pop. Auch wenn es natürlich auch rockige Momente auf diesem Album gibt, bleiben YLT auf ihre ganz eigene sympatische Weise immer „gesittet“. An anderen Stellen sind viele der Songs wieder so verträumt, so harmonisch, so poppig, dass diese Attitüde nur manchmal kurz augenzwinkernd von einigen Gesangseinwürfen zum Beispiel in „If it’s true“ gebrochen wird, die sehr auf alltbekanntes aus der Belle & Sebastian- Richtung verweisen.

Insgesamt ist auf dieser Platte soviel Pop bis Gesäusel wie auf allen vorherigen YLT-Platten zusammen vorhanden. Es ist schon fast zu harmonisch an manchen Stellen. Hier und da wuchtet sich mal eine verzerrte Gitarre dazwischen, was sich dann auch an mancher Stelle zu einer 8-9- minütigen  Einlage türmt, aber nur durchzublitzen scheint, um an die früheren Zeiten zu erinnern. Sozusagen. Sonst gibt es viele von früher gewohnte Momente auf diesem Album.

YLT werden mit „Popular Songs“ sicher keine neuen Fans dazugewinnen, aber sie werden auch keine verlieren, und die  „alten“ bei der Stange halten.

YLT bleiben beim altbekannten, geschätzten Lofi. Wer weiß, wie sie klingen würden, wären sie allzu weit weg von ihren gewohnten Fahrwassern unterwegs. Experimente waren noch nie die Sache YLTs. Aber das ist andererseits auch etwas, was man als langjähriger Fan irgendwie schätzt.

Ich möchte an dieser Stelle dabei bewusst das Wort Stagnation vermeiden, obwohl es die musikalische Entwicklung bzw. Nichtenwicklung dieser Band über die Jahre hinweg wohl am ehesten beschreiben würde. Aber das ist ein anderes Kapitel.

Warten wir ab, was die nächste Platte bringt. Vielleicht kommt es ja doch irgendwann noch mal zu einer Art musikalischen Revolution seitens YLTs. Zu hoffen wäre es manchmal.

 

eigentlich finde ich musikvideos ja total überbewertet…. Oktober 14, 2009

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 4:12

…aber das neue moderat video ist ja wohl mal ganz schön großartig. dieses video beweist mal wieder, dass man mit einer sehr simplen idee ein sehr gutes video zustande bringen kann. ich möchte nicht behaupten, dass das ein low-budget video ist. aber die idee ist einfach und doch sehr gut umgesetzt. und wenn ich an dieser stelle mal ganz kurz kunstgeschichtlich klugscheißen dürfte, erinnert mich das video komischerweise ab 2′53 ganz stark an das bild „ocell“ (http://www.abcgallery.com/E/ernst/ernst24.JPG) von max ernst. geht es irgendwem auch so?

ich frage mich bei sowas echt immer, ob das absicht ist (ist es bestimmt nicht; wer bitteschön von denen kennt den max ernst bilder, wohl niemand außer mir….)

ich meine, dass mit den zeichen zwischendurch ist schon ziemlich kryptisch, aber das ist man ja nicht anders gewohnt. wem haben wir denn das zu verdanken? ich kriegs grad nicht raus. wer mir nen namen schreibt, kriegt was geschenkt (schon wieder).
die musik trägt natürlich ihr übriges zur gesamtwirkung des videos bei, klang und bild ergänzen sich da ganz schön gut. sehr schön. es gibt noch hoffnung für den deutsche musikvideomarkt. ich bin dann mal am 25.11. im astra.
 

Remember the good lies will be there, still (wie ich mal versucht habe eine plattenrezension zu schreiben) April 5, 2008

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 5:45

Mitte mai erscheint das neue album von the notwist the devil, you+me.

Und ich finde es jetzt schon großartig.

Sechs jahre hat es gedauert. The notwist haben sich also viel zeit gelassen.

Und das hört man. Wie schon bei den vorgängern neon golden und shrink, legen die weilheimer auch auf dem neuen album viel wert auf details und ausgefeilte arrangements.

wie immer bei the notwist: die drei schaffen einen gekonnten spagat zwischen analogizität und digitalität, von mit instrumenten eingespielten sequenzen und deren bearbeitung, vielen knister-geräuschen-the notwist sind meister bewußt eingebauter musikalischer knack- und knistergeräusche.

gravity won’t get me

the notwist ist eine der wenigen bands, die sich sowohl textlich als auch musikalisch nahezu auf der gleichen „ebene“ befinden. die an fast allen stellen gleich „weit“ sind, sozusagen. wenn man diese beiden ebenen -text & musik-vergleichen möchte. man hat nicht das gefühl, dass die musik hinter den texten zurückbleibt. diese entwicklung allerdings hat sehr viel zeit in anspruch genommen, schaut man sich die bandbiografie an.

die ständige weiterentwicklung ihrer musik haben the notwist ihrer großen experimentierfeude mit nahezu allen musikalischen sparten zu verdanken. the notwist haben sie fast alle musikalischen richtungen durchlaufen. von hardcore-garagepunk bis jazz, von rock/pop bis elekrogefrickel. all diese elemente sind immernoch irgendwo zu hören, bzw. man findet sie immernoch in zum teil verarbeiteter form zumindest auf den letzten beiden alben wieder.

der trend zur großen mit orchester gekoppelter arrangierung existiert ja bei zahlreichen bands. oft ist der orchestrale sound dort aber nur schmückendes beiwerk. bei the notwist ist er oft mittel zum zweck und fügt sich ohne jegliche berührungsängste in den gesamtklang ein.

das integrieren verschiedener musikalischer richtungen und dabei gleichzeitg ihren ganz eigenen notwist-typisch-untypischen sound zu bewahren-darin sind the notwist schon immer ganz groß gewesen.

 

die guten alten Dezember 21, 2007

Gespeichert unter: heute, listen, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 5:05

es ist ende dezember und es geht wie jedes jahr ans alljährliche end-jahres-best-of-listen verfassen.

zwei wochen schlage ich mich nun schon damit herum. und bin jetzt, finally, am ende! ein herrliches gefühl.

wie ein schönes bild, an dem man schon eine weile sitzen muss, damits was wird, habe ich eine ziemliche weile herumgetüftelt, cd-stapel gewälzt, meine digitale medien-bibliothek befragt und bin meiner meinung nach zu einem ziemlich ansehnlichen ergebnis gekommen:

meinen top-20 2007

1.

    The National (Boxer):

    Fake Empire

     

    2.

    Sufjan Stevens (Illnois):

Chicago

 

    3.

    Bodi Bill (No more Wars):

    Traffic Jam

     

4.

    Tocotronic (Kapitulation):

    Imitationen von dir

     

5.

    Sir Simon Battle (Illinois):

    Credit Cars & Trains

     

    6.

    +/- (Let’s build a fire):

Steal the blueprints (3)

 

7.

    Ter Haar ( Ter Haar):

    Fabriken

     

8.

    Whitest Boy Alive (Dreams):

    Burning

     

    9.

    Loney, dear (noir):

    Carrying a stone

     

10.

sndmt (the goal is to make the animals happy)

    26/20

     

11.

    Weakerthans (Reunion Tour)

    Night Windows

 

 

    12.

    Voxtrot (raised by wolves):

    Raised by wolves

     

    13.

    Jose Gonzales (In our Nature):

    Down the Line

 

 

    14.

    Explosions in the Sky (All of a suden I miss everyone):

    Welcome, Ghosts

     

    15.

    Petula (Flower ep):

    connecting dots

     

16.

    Cold War Kids (Hang me up to dry):

    Hang me up to dry

     

    17.

    dElbo (Grande Finesse):

    moto

     

18.

    Friska Viljor (Bravo!):

oh oh

 

19.

    Radiohead (In Rainbows):

    Weird Fisher/Arpeggi

     

    20.

    Aparat (Walls):

    Fractales pt. I

 

 

 

bonustracks:

 

1# +/- : summer dress

2# the national: racing like a pro

3# Air: once upon an time

4# whitest boy alive: borders

5# Jose Gonzales: Cycling trivialities

 

 

wieder Dezember 2, 2007

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 5:28

wiederentdeckt und immernoch für toll befunden……

http://www.myspace.com/marrmusic

aber, wie immer bei allem was toll ist, aufgelöst. der eine macht jetz bei the dance inc. mit.

 

ernüchterung Oktober 5, 2007

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 11:32

ja, hier kommt also die auswertung des angekündigten wahnsinnigen konzertabends.

die wahrheit ist, von den drei angekündigten konzerten habe ich tatsächlich nur eins besucht. ja, traurig sowas.

aber dafür war das eine ziemlich toll.

die anderen beiden mußten aus organisatorischen gründen leider ausfallen.

also, welches der drei noch übriggeblieben ist, war das konzert im rahmen der popkomm mit u.a. architecture in helsinki, stars, menomena und caribou im postbahnhof berlin.

ein teil des line-ups mußte erstmal ausfallen. the go-team! und los compesinos.

aber selbst der rest, der spielbereit übrig blieb, war für den abend fast zu viel. es war für meinen geschmack einfach ein bißchen voll gepackt der ganze abend.

aber ich will nicht die kritik vorneweg schicken.

den ersten programmpunkt, den ich bewußt wahrgenommen hab, war caribou. von denen ich liebend gern mehr mitbekommen hätte, wäre es nicht so verdammt voll gewesen.

es war wirklich erdrückend. und für einen kleinen menschen wie mich sowieso.

so hab ich mit einem halben ohr zugehört, und das, was ich da gehört hab, hat mir ziemlich gut gefallen.

angeschlossen haben sich malajube in der ‘großen halle’. wobei diese bezeichnung für den raum, der im endeffekt genauso groß wie der andere raum, der als ’small stage’ bezeichnet wurde, nicht wirklich zutraf.

malajube wie gewohnt rockig und gut gelaunt. aber auf dem diesjährigen immergut haben sie mich irgednwie mehr gepackt. vielleicht, weil ich sie da noch nicht kannte und vielleicht, weil sie da im kleinen zelt gespiel haben und dieses sprichwörtlich gebebt hat….

aber canadisch ging es dann auch weiter (ein wirklich canada-lastiger-abend, insgesamt 4 bands, manoman) mit menomena.

deren cd hatte ich schon mehrmals in den händen, hatte aber nie wirklich zeit mal vernünftig zeit reinzuhören.

aber was den eindruck live btrifft war ich absolut begeistert, absolut!

der sänger und der key-boarder haben nebenbei noch mal eben drei andere instrumente gespielt. zum beispiel bariton-saxsophon und xylophon.

insgesamt ein sehr nettes konzert. was man von der rezension des albums in des spex nicht gerade sagen könnte. wo es heißt: „…Wo man permanent überrascht werden soll, überrascht einen einfach gar nichts mehr, der Wille zur Dauerorginlität führt dazu, dass man so endet wie Quentin Tarantino…“ (Spex#310 September/Oktober2007).

da ich mir das album noch mal in aller ruhe zur gemüte führen muss, kann ich dazu jetzt noch nicht wirklich was sagen. live machen die drei jungs auf jeden fall eine gute figur!

nächster programmpnkt waren die stars. schon wieder eine band aus kanada.

bei torquil campbell, dem sänger, dachte ich zuerst, oh mein gott, er hat einen anzug an, und amy amy millen hatte so ein schwarzes kleid an, das ein bißchen zu eng für sie war.

also, ich war zuerst so rein optisch etwas skeptisch, aber eine halbe stunde später und fünf songs weiter fand ich mich schon euphorisch klatschend wieder. die beiden zusammen auf der bühne sind ein eingespieltes team, das merkt man. er mit seiner art ist so sympatisch, hüpft zu jedem song rum, verbreitet einfach gute laune, das man gar nicht anders kann, als sich zu freuen. sie an der gitarre und am gesang, sein gegenpart.

das highlight des abends und die letzte band folgte. architecture in helsinki. die einzig nicht-kanadische band des abends.

die hatte ich auch schon mal auf dem diesjährigen immergut gesehen. dort spielten sie auf der hauptbühne und es war unglaublich voll, sodass ich irgendwo ganz hinten stand und so gut wie nichts mitbekam.

heute abend aber im kleineren rahmen, wurde mein eindruck vom immergut verstärkt:

eine band mit vielen menschen, mit vielen instrumenten und mit vielen songs, die live noch besser als auf dem album sind.

alle paar songs werden munter die instrumente gewechselt. wer grade noch am schlagzeug stand hat auf einmal die posaune in der hand, wer eben noch an den bongos stand, spielt auf einmal gitarre usw….

die energie die da von der bühne ausgegangen ist, hat sich sofort aufs publikum übertragen. wahnsinn. nach ca. einer stunde spielzeit und einigen zugaben, war ich dann wahrscheinlich genauso k o (vom rumhopsen und mitklatschen und mitsingen) wie die band.

jedenfalls ein gelungener abend.

 

vorfreude September 17, 2007

Gespeichert unter: heute, musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 4:42

vorfreude ist ja bekanntlich die schönste freude.

und so kann ich mich mit fug und recht auf den kommenden donnerstag freuen, der für mich ganz persönlich den ultimativen konzertgenuss bereithält.

ultimativ, weil ich an diesem abend drei konzerte besuchen werde. mit drei unteschiedlichen menschen, die mir alle am herzen liegen.

das erste konzert ist klassischer natur und findet um 20:00 im konzerthaus berlin statt.

gespielt wird das 2. klavierkonzert von beethoven und bruckner, 2. sinfonie.

ob das mit den zweien zufall ist…?

dirigieren wird kurt masur. was ein wirklich garant für ein tolles konzert ist. und spielen wird die das orchestre national de france. aufregend.

der zweite punkt des abend folgt auf den fuß:

stars, architeckture in helsinki, caribou, malajube und manomena geben sich im postbahnhof im rahmen der popkomm die ehre.

ich freu mich.

und der dritte und letzte programmpunkt findet im club 103 statt, den ich noch nicht kenne. und zu hören sein werden, allerdings erst zu fortgeschrittener stunde, das hot chip dj-team.

yippiehh.

aber, es geht noch weiter:

am freitag abend spielen im bangbang club am hackeschen markt bodi bill.

und ich muß sagen, auch wenn das davor schon highlights sind, darauf freu ich mich wirklich wie eine schneekönigin! *zumglückistnochnichtwinter*

 

was dazu führt September 10, 2007

Gespeichert unter: musik hat mein leben zerstört — letsbuildafire @ 10:17

regen. regen.

was gibt es zur zeit für regen-musik bei mir?

ganz klar, das neue album veneer von jose gonzales.

natürlich.

ich möchte ganz besonders auf die liebevoll gestaltete und mit allerlei tollen videos vollgepackten webseite http://jose-gonzales.com hinweisen. umbedingt anschauen.

anwärter auf das album des jahres hat dieses album wohl eher nicht, was nicht umbedingt negativ ist. will nur sagen, herr gonzales hat das rad auch nicht neu erfunden.

aber toll isses trotzdem allemal *seufz*.

 

all time favourites August 14, 2007

Gespeichert unter: listen — letsbuildafire @ 4:48

Eins vorweg, das hier ist eine auflistung von bands, keine BE-wertung!! ich könnte irgendwie hierarchisch irgendwelche nummern vergeben, aber das liegt mir fern. jede band hat eine ganz besondere bedeutung für mich, die ich hier aufschreiben wollte. deswegen, lieber ein text, wieso, weshalb, warum.

viel spaß.

#yo la tengo — hmmm, diese musik verbinde ich mit einem ganz bestimmten menschen und begleitet mich seit meinem 15. lebensjahr. ist natürlich nichts, wenn man sich mal die historie, bzw die diskografie der drei anguckt. die gibts ja schon seit ner ewigkeit, seit ‘84- man, das bin ich erst geboren worden. manoman.

#sonic youth — ja, ich bin nun mal eher im amerikanischen indie-alternative-hardcore-whatever verwurzelt als alles andere. darum hier nun noch so ein meilenstein der späten rockgeschichte. sonic youth also. ja, was soll ich dazu schreiben. manche, gelogen, viele meiner mitmenschen finden sie recht stressig, was ich auch gar nicht verneinen will. aber wenn man nun mal auf ’stressige’, auch in den anfängen-postrockige musik steht….. AUßERDEM haben sonic youth die verdammt noch mal lyrischsten (wenn man in diesem zusammenhang davon sprechen kann) instrumental passagen, dies es in der rockmusik gibt, bzw. die ich kenne. so.

#beatles — natürlich. die voraussetzung für meine musikalische ‘karriere.

das erste mal auf tape ca. mit acht jahren gehört. das hatte auf dem cover die vier, die komische hüte mit klavier-aufdruck aufhatten. ich konnte kein wort englisch und hatte aus meiner sicht heute die allerschönsten und wildestern verhörer… dazu gibts übrigens ein buch von axel hacke. siehe dazu den buchtipp unter lesbar.

#smashing pumpkins — ja, die kürbisse….. dazu möchte ich gar nicht viel schrieben. hören. lieben. aber nur die alten alben!!!!! das ganz neue zeug is fürn arsch!!! wie kann man sein album nur zeitgeist nennen???!!!!

#tori amos — eine frau mit roten haaren. das ist komischerweise das erste, was mir bei mrs. amos einfällt. ob man sie nun mag oder nicht, mich hat sie ebenfalls wie die drei vorherigen bands in meiner jugendzeit ständig begleitet. ich habe jedes album, ich kenne jedes lieb halb, bis komplett auswendig, kann sogar einige lieder auf dem klavier spielen (sie schreibt ziemlich kompliziert….) . ich bin so etwas wie ein fan, wobei ich diesen begriff für mich eigentlich nie verwenden wollte. in diesem fall mache ich gerne eine ausnahme.

#kings of convinience — die kings. das, glaube ich, erste album ‘the quiet is the new loud’ habe ich damals, als es rauskam, rauf und runter gehört. und mußte danach feststellen, dass mir dies viele andere leute in meiner umgebung, deren musikalische interssen ich nicht genau verfolgt hatte, oder die mich einfach nicht interesssierten, gleichgetan hatten. ich fühlte mich damals verstanden, irgendwie. heute, fast drei jahre später- mittlerweile war ich in schweden- kann ich die von mir auf dem album so einzigartige geliebte stimmung sogar ‘verstehen’. wenn man durchs land fährt und mit offenen augen, nasen, ohren sieht, riecht und hört, kann man verstehen warum die beiden so eine wunderbare musik machen.

#daniel benjamin — tja, wer ist dieser mann, fragt man sich, hab ich mich gefragt. klingt so deutsch, hmm. hört man aber die musik, ist man erst baff, guckt auf die cd, guckt wieder auf die anlage, bzw die boxen, guckt wieder auf die hülle, usw…. und denkt, man, klingt der aber gar nicht deutsch….? mein wunsch ist es, ihn noch mal live zu erleben. das konzert, was ich miterlebt habe, und worauf ich mich vorher, ungelogen, wochenlang gefreut hab, war leider dann gar nicht so toll…. naja, wies manchmal halt so is…..

#kate mosh — also, die band mit dem komischen namen. kate mosh, kate moss…. hmmm…. man sollte sich vielleicht an dieser stelle nicht zu lange mit dem namen aufhalten. viel wichtiger ist eigentlich, dass ich ja schreiben wollte, wieso diese band für mich so besonders ist. dazu muß ich eine weile nachdenken…..denk….denk..denk………………………. die 7 inch 4 a.m. and it´s already hell ist einfach eine der besten platten was härteren indierock angeht, die ich in den vergangenen vier jahren in die finger bekommen habe. ich möchte sie wirklich JEDEM ans herz legen. das ist einfach rockmusik wie tocotronic schon vor jahren gesungen haben.

ich kann mir diese platte anhören und bang, muß tanzen oder mich zumindest bewegen, mit den füßen wackeln, euphorisch mitsingen und an all die unzähligen bisher erlebten live-konzerte denken………………………………..

eins der letzten war auf dem mamallapuram in storkow. das war eins meiner persönlichen highlights. umbedingt.