Die liebe meines lebens ist eine überlebensstrategie. Zum glück.

Schreiben ist für mich wie atmen. Es vergeht kein tag, an dem ich nicht versuche, meine gedanken in buchstaben, worte und sätze zu kleiden, die gedanken in eine form zu gießen, in die der sprache.
Das schreiben ist neben dem musikmachen die liebe meines lebens.
Nichts brauche ich mehr.
Die grundlagen legten fünfzehn jahre unterrichtete musikalische praxis in mehreren instrumenten, eine hartes musikalisches abitur, die fähigkeit zu scheitern und dennoch nicht aufzugeben und zehn semester lebenserfahrung sammeln in greifswald.
Nimmt man mir einen menschen, mag ich ihn vermissen, mag ich um ihn trauern-
nähme man mir das schreiben, wäre ich diejenige, die umkommen würde.
Die asiaten sagen, nur ein leeres gefäß kann man füllen.
Dabei ist es doch genau andersherum.
Nur ein volles gefäß kann man ausschütten.
Wie sich das gefäß immer wieder mit inhalt füllen kann und wo der inhalt des gefäßes herkommt, ist eine frage, die ich mir regelmäßig stelle und an deren beantwortung ich regelmäßig scheitere. Wie gedanken mich zwingen, sie mit geschlossenen augen ohne einen stift in der hand immer wieder zu papier zu bringen.
Ich bin nichts ohne papier und noten.
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